Unit, Theater der Universität der Künste, Berlin 2009 Regie: Gerd Wameling Bühnenbild: Nora Johanna Gromer Kostümbild: Marianne Heide, Julia Wannek
- Marianne Heide - Stags & Hens – Unit, Theater der UDK - Foto: Thomas Jaeger
- Marianne Heide - Stags & Hens – Unit, Theater der UDK - Foto: Thomas Jaeger
- Marianne Heide - Stags & Hens – Unit, Theater der UDK - Foto: Thomas Jaeger
- Marianne Heide - Stags & Hens – Unit, Theater der UDK - Foto: Thomas Jaeger
- Marianne Heide - Stags & Hens – Unit, Theater der UDK - Foto: Thomas Jaeger
- Marianne Heide - Stags & Hens – Unit, Theater der UDK - Foto: Thomas Jaeger
- Marianne Heide - Stags & Hens – Unit, Theater der UDK - Foto: Thomas Jaeger
- Marianne Heide - Stags & Hens – Unit, Theater der UDK - Foto: Thomas Jaeger
- Marianne Heide - Stags & Hens – Unit, Theater der UDK - Foto: Thomas Jaeger
- Marianne Heide - Stags & Hens – Unit, Theater der UDK - Foto: Thomas Jaeger
- Marianne Heide - Stags & Hens – Unit, Theater der UDK - Foto: Thomas Jaeger
- Marianne Heide - Stags & Hens – Unit, Theater der UDK - Foto: Thomas Jaeger
- Marianne Heide - Stags & Hens – Unit, Theater der UDK - Foto: Thomas Jaeger
- Marianne Heide - Stags & Hens – Unit, Theater der UDK - Foto: Thomas Jaeger
- Marianne Heide - Stags & Hens – Unit, Theater der UDK - Foto: Thomas Jaeger
Der Wunsch dazu zu gehören. Uniformität - Individualität. Die Mode der 80er aus der Entstehungszeit des Stücks bildet mit ihren exzentrischen Silhouetten, schrillen Farben und Materialien die Grundlage des Entwurfs. Die uniformen Codes einer Gruppe, zu der es dazu zu gehören gilt, werden plakativ überzeichnet gezeigt und dadurch enttarnt und ironisiert. Die schwarze Gang aus Stags in ihren Karottenhosen und Lederblousons will stark und furchteinflößend wirken. Jeder verteidigt verbal und mit körperlichem Einsatz seinen Platz in der Hierarchie der Gruppe gegen einen Außenseiter, den sie erst wegen seines ihnen fremden Äußeren bewundern und schließlich aus demselben Grund fertig machen. Wovor haben sie Angst? Vor Konkurrenz. Deshalb sind sie lieber alle gleich. Die Hens verwandeln sich auf der Damentoilette, sichtbar für die Zuschauer durch Ausziehen, Wenden und Umdrapieren ihrer Kleider von grauen Alltagsentlein in schrille Schwäne, behängen sich mit Schmuck, stecken und toupieren Haarteile auf, bemalen ihre Gesichter und tauschen Ballerinas gegen mörderische Highheels. Sie plustern sich auf, wie Hähne vor einem Kampf. Worum werden sie kämpfen? Um Anerkennung und Bewunderung.
Kritik in Neues Deutschland Link zum Stück auf der Website der UDK Link zur Bühnenbildnerin














